Hamburger Sparkasse (HASPA)-Verluste aus Swapgeschäften können erstattet werden

Verluste mit Swapgeschäften der Hamburger Sparkasse erlitten? Eine Prüfung der Verträge kann sich lohnen. Viele der abgeschlossenen Geschäfte sind rechtlich angreifbar. Der Einzelfall muss geprüft werden und eine drohende Verjährung sollte gehemmt werden.

Wie Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold bereits seit einiger Zeit berichtet, haben sich zahlreiche Kunder der Hamburger Sparkasse (HASPA) an seine Kanzlei gewendet, um verlustreiche Swapverträge überprüfen zu lassen.

 

Bei der kostenlosen Ersteinschätzung wurden oft Probleme mit der Konnexität der Geschäfte entdeckt und auch andere Beratungsfehler gefunden. In vielen Fällen konnte die Kanzlei den Mandanten helfen.

 

DIe Überprüfung der Geschäfte hat auch teilweise noch unberechtigte Bearbeitungsgebühren bei Darlehen offenbart. Auch bei gewerblichen Darlehen können diese nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs aus dem Jahr 2017 zurück verlangt werden.

 

Die Hamburger Sparkasse fällt in jüngster Zeit immer wieder  mit besonders langen Laufzeiten bei den Swaps auf. Auch dies ist ein rechtlicher Angriffspunkt.

 

Einzelne Mandanten der Hamburger Sparkasse haben Laufzeiten von 30 Jahren. Die Swaps würden dabei erst enden, wenn die Kunden bereits weit über 90 Jahre alt sind. Für die Kunden ist dies besonders ärgerlich, weil die Hamburger Sparkasse noch im Jahr 2011 solche Geschäfte abgeschlossen hat, als die Banken bereits das dauerhaft niedrige Zinsniveau erkannt haben mussten.

Rechtsanwalt Leipold liegen Fälle vor, in dem 2011 Swaps mit 30 Jahren Laufzeit und einem vereinbarten Zins von 4,3 % und höher  abgeschlossen worden sind.

Bei Abschluss wurden variable Darlehen mit dem Hinweis der absoluten Flexibilität verkauft. Was niemand der Kunden so richtig verstanden hat, ist die Problematik, dass man aus einem Swap nicht einfach aussteigen kann. Zumindest nicht ohne Ablösezahlung.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold ist seit Jahren maßgeblich an der Rechtsprechung gegen Banken bei Swaps beteiligt und hat sich seit 2007 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen aus gescheiterten Swapgeschäften spezialisiert.

Betroffenen Kunden der Hamburger Sparkasse kann nur empfohlen werden, ihre Swapverträge von einem Spezialisten prüfen zu lassen.

Besonders wichtig ist auch die Frage der Verjährung. Nach dem das Jahr 2018 bald schon zu Ende ist, sollte darauf besonders geachtet werden.

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