HASPA – haben Swapverträge überwiegend zu lange Laufzeiten?

In den vergangenen Wochen melden sich immer mehr geschädigte Kunden der HASPA mit Swaps die teilweise eine Laufzeit von über 10 Jahren haben und damit oft nicht mehr konnex zum Darlehen sind. Im Ergebnis führt das dazu, dass die HASPA im Zweipersonenverhältnis über einen anfänglich negativen Barwert hätte aufklären müssen, was sie unstreitig nicht gemacht hat.

Die Folge ist die Rückabwicklung dieser Geschäfte und die Ausbuchung der heute oft sechsstelligen negativen Marktwerte. Darüber hinaus hat die Bank im Wege der Rückabwicklung alle bisher geleisteten Zahlungen auf die Swaps an den Kunden inkl. Zinsen zurück zu zahlen.

Der Bundesgerichtshof hat seit 2011 eine strikte Rechtsprechung in Bezug auf Swaps und hat bereits zahlreichen Kunden von Banken und Sparkassen in ganz Deutschland Recht gegeben.

Betroffenen Kunden der HASPA kann daher nur empfohlen werden, Ihre Unterlagen von spezialisierten Rechtsanwälten prüfen zu lassen und ggf. ihre Ansprüche geltend zu machen.

Wichtig ist, dass dieses Jahr alle Ansprüche aus Swaps von 2007 endgültig verjähren. Insofern ist Eile geboten bei der Geltendmachung dieser Ansprüche.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold ist seit 2007 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Swapansprüchen spezialisiert und vertritt Mandanten in ganz Deutschland.

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