Kündigung von Sparverträgen der Stadtsparkasse München

Zahlreiche Kunden der Stadtsparkasse München haben sich wegen der Kündigung von Sparverträgen bei der Rechtsanwaltskanzlei Leipold gemeldet, um die Wirksamkeit der Kündigung prüfen zu lassen.

 

Der Fall der Stadtsparkasse München dürfte sich in einem entscheidenden Punkt von dem bereits durch den Bundesgerichtshof entschiedenen Fall (Urteil vom 14. Mai 2019 – XI ZR 345/18) unterscheiden. Im Fall der bereits in Karlsruhe entschieden worden ist, hatte die Beklagte Sparkasse die Zahlung einer Sparprämie lediglich bis zum 15. Sparjahr versprochen. Der damalige Kläger verlor den Prozess.

 

Anders im Falle der Stadtsparkasse München. Den Unterlagen, welche der Kanzlei Leipold vorliegen ist zu entnehmen, dass hier ab dem 15. Sparjahr eine Prämie von 50 % fortlaufend vereinbart worden ist. Dies wurde sogar in einer gesonderten Zeile des Vertrags festgelegt.

 

Aus diesem Grund ist davon auszugehen, dass im Fall der Stadtsparkasse München eine wirksame Kündigung durch die Stadtsparkasse nicht möglich ist. Der jeweilige Sparer würde ansonsten seiner über 15 Jahre erreichten Prämie für die Zukunft enthoben.

 

Rechtsanwalt Leipold empfiehlt daher seinen Mandanten gegen die Kündigung der Prämiensparverträge vorzugehen. Bereits verschiedene Verbraucherschutzverbände hatten angekündigt, dass sich der Fall der Stadtsparkasse München von dem bisher entschiedenen Fall unterscheidet.

 

Rechtsanwalt Leipold und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold hat sich bereits seit 2003 darauf spezialisiert, geschädigte Anleger erfolgreich zu vertreten. Die Kanzlei mit Sitz in Hamburg hat eine Zweigniederlassung in 83457 Bayerisch Gmain und ist im gesamten Bundesgebiet tätig.

Betroffene Kunden der Stadtsparkasse München können jederzeit unverbindlich ihre Unterlagen einreichen, für eine kostenlose Ersteinschätzung.

 

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