PIM Gold – Forderungsanmeldung zur Insolvenztabelle zum Festpreis

Am Mittwoch wurde beim Insolvenzgericht Offenbach Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens der PIM Gold gestellt. 

 

Dadurch haben die 30.000 Anleger nunmehr Gewiossheit. Die Staatsanwaltschaft hat 500 kg Gold beschlagnahmt, Dadurch ist sichergestellt, dass ca. 21 Mio Euro zur Verfügung stehen, um diese an die Geschädigten zu verteilen.

 

Die PIM Gold hatte Anleger damit angelockt, Zinsen auf Goldinvestments zu erhalten. Wer Gold bei PIM gekauft hat, sollte eine Art Bonus erhalten, wenn er einen Teil des Goldes oder alles bei PIM eingelagert hat. Versprochen wurden 3-6 % als Bonuszins.

 

Tatsächlich hat PIM Gold die angebliche Strategie, nämlich den Ankauf von Altgold gar nicht umgesetzt, sondern Anlegern Zinsen aus neu verkauften Verträgen bezahlt. Eine Art Schneeballsystem.

 

Dadurch wurde ein Fehlbetrag von ca. 1.9 Tonnen im Wert von 80 Mio. Euro erwirtschaftet. Deshalb musste die PIM Gold aus Hessen, Anfang September 2019 Insolvenz anmelden.

 

Leittragende sind Mal wieder die Anleger. Nach dem aber ein gewisser Vermögensteil gesichert worden ist, haben die Anleger berechtigte Hoffnung einen Teil Ihrer Anlage zurück zu erhalten, sofern diese zur Insolvenztabelle angemeldet werden.

 

Rechtsanwalt und Fachanwalt Michael Leipold mit Kanzleien in Hamburg und Bayerisch Gmain vertritt seit 17 Jahren erfolgreich geschädigte Kapitalanleger in ganz Deutschland.

 

Die Kanzlei meldet die Ansprüche zum Festpreis von 450 Euro brutto an oder rechnet mit ihrer vorhandenen Rechtsschutzversicherung ab. Diese muss die Kosten im Insolvenzverfahren übernehmen.

 

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