Skandal um SPrämiensparverträge wird immer größer

Nach bisheriger Erkenntnis, dürften die meisten Kündigungen der SPrämiensparverträge rechtswidrig sein

“Das ist einer der größten Sparkassenskandale seit dem Jahr 2000. Die Sparkassen gehen bewusst gegen ihre eigenen Kunden vor, in der Hoffnung möglichst viele Verträge durch rechtswidrige Kündigungen los zu werden.” so Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold.

 

In ganz Deuschland werden derzeit tausende SPrämiensparverträge mit einer Laufzeit von 99 Jahren gekündigt. Diese Verträge kosten die Sparkassen Millionen. Dennoch sind nach einem Urteil des OLG Dresden, vom 21.11.2019 Az.: 8U 1770/18 die Kündigunegn dieser Verträge unwirksam.

 

Man erkennt die Verträge daran, dass in den Verträgen eine Prämie auch nach dem 15. Jahr vereinbart worden ist. Teilweise sind in den Verträgen auch 99 Jahre oder die entsprechenden Monate vermerkt. Auch in der Sparkassenaufstellung im Onlinebanking ist die Fälligkeit erkennbar.

 

Das Urteil des Bundesgerichtshofs aus Mai 2019 ist hingegen ein Einzelfall und mit den jetzt gekündigten Verträgen nicht vergleichbar

 

Für die Anleger geht es auf die Dauer der Laufzeit immer um hohe fünfstellige Summen. Darüber hinaus hat sich herausgestellt, dass die Zinsberechnungen der meisten Sparkassen falsch sind.

 

Betroffenen Sparkassenkunden wird daher empfohlen, ihre Verträge unverzüglich prüfen zu lassen und die Kündigungen auf keinen Fall hinzunehmen.

 

Die Rechtsanwaltskanzlei Leipold bietet eine kostenolse Ersteinschätzung an. Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold ist seit 2003 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen geschädigter Bankkunden spezialisiert.

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