Sparkasse Bocholt – Swapgeschäfte verursachen große Schäden bei Kunden

Wie viele andere Sparkassen auch, hat die Sparkasse Bocholt im Zusammenspiel mit der Helaba zahlreiche Swapgeschäfte an Kunden zur angeblichen Zinssicherung verkauft. Die Folge bei den Kunden sind oft sechsstellige Verluste.

Einige Kunden haben aufgrund der hohen Verluste oft Schwierigkeiten ihre Finanzierungen noch ordnungsgemäß zu bedienen. Plötzlich stehen neben der eigentlichen Finanzierungssumme weitere hohe Beträge zur Rückzahlung an. Auch die oft beworbene Flexibilität im Darlehen (jederzeitige Rückzahlung ohne Vorfälligkeit) findet beim Swap keine Anwendung.

Aufgrund der konsequenten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, können sich die Kunden aber wehren und bekommen ihre Schäden bei Erfolg ersetzt.

So hat der Bundesgerichtshof beispielsweise im März 2016 entschieden, dass Swap und Darlehen nie Konnex sind, wenn beide Geschäfte bei zwei unterschiedlichen Banken abgeschlossen worden sind.

Darüber hinaus haben die Banken bei ihrer Beratung zahlreiche Aufklärungspunkte zu beachten. Die Hürden sind dabei nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs derart hoch, dass viele Banken diese kaum erfüllen konnten.

Insgesamt ist daher allen betroffenen Kunden zu empfehlen, Ihre Unterlagen durch Spezialisten überprüfen zu lassen.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold hat sich seit 2007 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen aus gescheiterten Swapgeschäften spezialisiert und hat deutschlandweit Mandanten gegen Banken vertreten.

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