Sparkasse Köln Bonn – Beweisvereitelung in Swapverfahren?

Bei einem Swapverfahren vor dem OLG Nürnberg wurde der jetzt ehemalige Berater Robert R. als Zeuge vernommen und dabei kam erstaunliches ans Tageslicht.

Laut Aussage des Zeugen als Swapspezialist im Hause der Sparkasse Köln Bonn hat dieser nach seinen eigenen Angaben bewusst nicht anlegergerecht beraten.

Der Zeuge Robert R. gab damit eine vorsätzliche Falschberatung zu. Was dann kam war aber noch viel erstaunlicher. Er gab weiter zu Protokoll, dass über seine Ansicht nicht anlegergerecht beraten zu haben ein Streit zwischen ihm und der Sparkasse entstanden sei. Letztendlich hat dieser Streit zur Kündigung seines Arbeitsverhältnisses geführt.

Darüber hinaus berichtete der Zeuge, dass die Sparkasse seine gesamten Aufzeichnungen zu den Beratungsgesprächen aller Swapgeschäfte über Nacht hat verschwinden lassen. Bis heute sind seine Nachfragen bei Vorgesetzen, Rechtsabteilung und dem Vorstand diesbezüglich unbeantwortet geblieben.

Der Verdacht liegt hier nahe, dass sich die Bank der Beweisvereitelung und dadurch einem möglichen versuchten Prozessbetrug strafbar gemacht hat.

Rechtsanwalt Leipold hat bereits Auftrag erhalten genau dies zu prüfen und die entsprechenden juristischen Schritte ggf. einzuleiten.

Für geschädigte Swapkunden der Sparkasse Köln Bonn ergibt sich dadurch ein weiterer Angriffspunkt, selbst dann, wenn bereits Verfahren abgeschlossen sind.

Betroffenen Kunden wird daher empfohlen Ihre Unterlagen von Experten überprüfen zu lassen. Dieses Jahr können noch alle Swpgeschäfte aus dem Jahr 2007 angegriffen werden.

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,