Stadtsparkasse München kündigt Sparverträge – Kunden verlieren Geld

Die Stadtsparkasse München kündigt tausende von Sparverträgen. Die betroffenen Kunden verlieren dadurch ordentlich Geld. Die Verbraucherzentrale rät zur Prüfung

Wieder einmal werden deutsche Sparer von einer Sparkasse vor vollendete Tatsachen gestellt. Dieses Mal ist es die Stadtsparkasse München die ca. 28.000 Sparverträge kündigt und damit die betroffenen Sparer um ordentlich Geld bringen.

 

Die Sparkasse nennt als Kündigungsgrund die anhaltenden niedrigen Zinsen der EZB (Europäischen Zentralbank). Die Sparkasse verdient am Zinsgeschäft nicht mehr genug Geld. Deshalb müssen die Sparverträge raus.

 

Die Verbraucherzentrale rät zur Überprüfung der Kündigung, weil sie der Meinung ist, dass der bereits entschiedene Fall des Bundesgerichtshofs zu diesem Thema nicht identisch ist. Damit hat sie nicht ganz Unrecht. In der Tat gibt es Unterschiede zu der bisherigen Entscheidung. Der Bundesgerichtshof hat eine Kündigung als rechtens angesehen, wenn die Sparer das maximale an Bonus erreicht haben. Insofern handelt es sich tatsächlich um einen Einzelfall der bisher entschieden wurde.

 

Langfristige Prämiensparverträge sind nach Ansicht der Verbraucherzentrale Thüringen trotz des BGH-Urteils nicht generell kündbar. Sind noch nicht alle vereinbarten Prämien ausgezahlt worden, dürften die Banken den Vertrag nicht kündigen. Diese Meinung vertritt auch Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold mit einer Niederlassung in Bayern.

Betroffenen Sparern der Stadtsparkasse München kann daher nur empfohlen werden, ihre Unterlagen und die Kündigung prüfen zu lassen. Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold hat sich seit 2003 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen geschädigter Bankkunden spezialisiert.

 

Gerne steht die Kanzlei für eine kostenlose Ersteinschätzung bereit.

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