UniCredit / HypoVereinsbank verliert erneut ein Swapverfahren vor dem Bundesgerichtshof

Auch im Jahr 2017 verliert die UniCredit Swapverfahren vor dem Bundesgerichtshof. Unter dem Az.: XI ZR 379/14 wurde das OLG München erneut aufgehoben und das Verfahren zurück verwiesen. Das ursprüngliche Verfahren aus dem Jahr 2014 ging zu Gunsten der HypoVereinsbank aus, weil das OLG München offenbar in manchen Senaten die Swap Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs anders wertete.

Der Bundesgerichtshof urteilt bereits seit 2011 konsequent, dass bei jeder Swapart über den anfänglich negativen Marktwert aufzuklären ist, wenn die Swaps nicht konnex mit dem Grundgeschäft (Darlehen) sind. Dies ist in fast allen Fällen der Fall.

Die UniCredit leugnet auch gar nicht, dass sie über einen anfänglich negativen Marktwert nicht aufgeklärt hat. Sie beruft sich vielmehr darauf, dass sie nicht darüber aufklären musste.

Der Bundesgerichtshof sieht das bislang anders. Laut Rechtsprechung des Bankensenats in Karlsruhe muss die UniCredit nicht nur dem Grunde nach über einen anfänglich negativen Marktwert aufklären, sondern auch über die genaue Höhe.

Betroffenen Kunden kann daher nur empfohlen werden ihre Unterlagen überprüfen zu lassen. Rechtsanwalt und Fachanwalt Michael A. Leipold aus Hamburg vertritt bereits seit 2007 zahlreiche Kunden erfolgreich gegen die UniCredit. Alleine im letzten Jahr konnten mehrere Mandanten aus der Kanzlei Leipold Erfolge gegen die UniCredit beim Bundesgerichtshof verbuchen.

Zu beachten ist die absolute Verjährung. Diese beträgt 10 Jahre seit Abschluss. Interessant bei der UniCredit ist, dass sie nicht nur im Süden diese Geschäfte verkauft hat, sondern sehr viel auch in Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein.

Gerne trifft sich Rechtsanwalt Leipold vor Ort bei Ihnen ohne Mehrkosten.

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